Spermien beeinflussen Genetik mehr als gedacht

Oktober 11, 2009 von jogan

 

Das in der Samenflüssigkeit enthaltene Spermium hat neben der Weitergabe von Erbmaterial weitaus mehr Funktionen, zeigen Forscher an der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie der Universität Gießen. Gemeinsam mit britischen Kollegen konnten sie nachweisen, dass Spermien auch bestimmte epigenetische Faktoren auf die befruchtete Eizelle übertragen. Diese beeinflussen die Expression von Genen, ohne dabei das Erbgut selbst zu verändern.

"Die Rolle des Spermiums in der Befruchtung wird durchaus kontrovers diskutiert", erklärt Studienleiter Klaus Steger. Lange Zeit habe man angenommen, dass es der Eizelle lediglich das väterliche Erbgut zur Verfügung stelle aber ansonsten aufgrund seiner im Vergleich zur Eizelle geringen Größe keine Funktion für die Entwicklung des Embryos besitze. "Die geringe Größe des Spermiums beruht auf einem Austausch DNA-bindender Proteine, sogenannter Histone, gegen Protamine. Dadurch benötigen sie für die Speicherung des Erbmaterials nur ein Zehntel des Raumes, den dieselbe Information in einer normalen Körperzelle oder auch einer Eizelle erfordert."

Mögliche Funktion

Die jüngsten Forschungen weisen darauf hin, dass das Spermium mit der Befruchtung der Eizelle seine Schuldigkeit noch nicht getan hat. Denn der Austausch von Histonen gegen Protamine, der während der Spermiumentwicklung erfolgt und für die Verpackung des väterlichen Erbguts verantwortlich ist, geschieht nicht vollständig, sondern nur zu 80 bis 90 Prozent. "Wir stellten uns die Frage, welche Funktion der verbleibende Rest besitzt", so Steger. Vieles deutet darauf hin, dass epigenetische Faktoren die an die Resthistone gebundenen Gene in deren Ausprägung in der Eizelle beeinflussen. "Das könnte der Grund dafür sein, dass sich ein Embryo, der nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung in eine Gebärmutter eingesetzt wird, häufig nicht weiterentwickelt und abstirbt", vermutet der Gießener Urologe.

Epigenetische Faktoren beeinflussen die Expression von Genen direkt über das Erbgut und indirekt über die Histone. Sie werden wie Erbschädigungen vererbt, sind jedoch umkehrbar. "Diese Reversibilität stellt einen großen Unterschied zur Genetik dar und macht das Untersuchungsfeld viel weiter." Dass man Mechanismen der Epigenetik bereits in naher Zukunft von außen beeinflussen könne, bezweifelt Steger jedoch. "Selbst vom Verständnis ihrer Auswirkung in der frühen Embryonalentwicklung sind wir noch mehr als ein Jahrzehnt entfernt. Der Wissenschaftszweig ist eben noch sehr jung." Durch ihre Erkenntnis hoffen die Forscher, langfristig zur Verbesserung der Diagnose von männlicher Unfruchtbarkeit und zur Prognose von assistierten Reproduktionstechniken beizutragen.

Quelle: Der Standard

Kinderwunsch – gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

August 5, 2009 von jogan

 

Kinderwunsch – gezielte Behandlung bei sekundärer Unfruchtbarkeit

Moderne Therapien helfen bei sekundärer Unfruchtbarkeit
Viele Eltern wünschen sich nach der Geburt ihres ersten Kindes ein weiteres Baby, damit beide Sprösslinge zusammen aufwachsen. Doch eine erfolgreiche Schwangerschaft bedeutet nicht, dass es auch ein zweites Mal problemlos klappt. „Auch Paare, die bereits ein Kind haben, können von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sein, wenn eine Schwangerschaft über einen längeren Zeitraum nicht eintreten will“, berichtet Dr. Elmar Breitbach, Frauenarzt und Reproduktionsmediziner an der Deutschen Klinik Bad Münder. Bleiben Bemühungen um ein weiteres Kind länger als ein Jahr erfolglos, sprechen Experten von sekundärer Unfruchtbarkeit.
Ursachen ergründen
Bei sekundärer Sterilität liegen oft die gleichen medizinischen Gründe vor wie bei Paaren, die vergebens auf ihr erstes Kind warten. „Auch hier sind hormonelle Störungen, eingeschränkte Spermienqualität und Erkrankungen der Geschlechtsorgane die häufigsten Ursachen für das Ausbleiben einer weiteren Schwangerschaft“, erklärt Breitbach. „Deswegen sollte man auch in diesen Fällen eine sorgfältige Abklärung der möglichen Ursachen durchführen und nicht einfach davon ausgehen, dass es irgendwann schon einmal klappen wird, nur weil bereits ein Kind geboren wurde.“ Es fällt vielen Betroffenen schwer zu verstehen, weshalb beim ersten Kind keine Probleme vorlagen und sich eine weitere Schwangerschaft einfach nicht einstellt. Mögliche körperliche Ursachen bleiben somit oft außer Acht.
Späte Entscheidung für ein Kind kann ein Grund sein
Es gibt vielfältige Gründe für sekundäre Unfruchtbarkeit, jedoch spielt die späte Entscheidung für eine Familie häufig eine große Rolle. Mit dem 30. Lebensjahr sinkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau stetig ab, sodass sich Prognosen für ein zweites Kind verschlechtern. Wenn das Geschwisterchen mit Mitte dreißig in Planung steht, dann ist zum einen die natürliche Fruchtbarkeit bereits vermindert und zum anderen können in der Zwischenzeit Erkrankungen aufgetreten sein, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. „Besonders bei einer schlechten Spermienqualität kann die hohe Fruchtbarkeit der Frau in jungen Jahren diese Defizite noch kompensieren, mit steigendem Alter kommen diese dann jedoch vollständig zum Tragen“, berichtet Breitbach und fügt hinzu: „Natürlich können in den Jahren nach der Geburt auch neue Einschränkungen der Fruchtbarkeit auftreten.“
Sekundäre Sterilität ernst nehmen
„Auch für Paare, die bereits ein Kind haben, erweist sich das Warten auf eine Schwangerschaft als stark belastend“, weiß Dr. Breitbach aus langjähriger Erfahrung. „Nur weil bereits ein Kind vorhanden ist, sollte man den Kinderwunsch nicht weniger ernst nehmen.“ Dies gilt auch für Ärzte, die in diesen Fällen mit der gleichen Sorgfalt nach möglichen Ursachen suchen sollten wie bei Paaren ohne gemeinsame Kinder. Für Betroffene ist es auf jeden Fall ratsam, beim längeren Ausbleiben der ersehnten zweiten Schwangerschaft eine spezialisierte Kinderwunschpraxis oder -klinik aufzusuchen. Diese bieten umfangreiche Möglichkeiten zur Diagnostik und zur individuellen Behandlung.
Gezielte Behandlung
Speziell bei Elternpaaren mit einem erneuten Kinderwunsch streben Reproduktionsmediziner an, die vorhandene Fruchtbarkeit optimal zu unterstützen – jedoch nur so viel wie nötig bzw. so wenig wie möglich, um keine zusätzlichen körperlichen Belastungen herbeizuführen. Hormonelle Störungen lassen sich beispielsweise durch eine angepasste und schonende Hormontherapie ausgleichen. „Daneben stehen je nach vorliegender Störung auch verschiedene Verfahren der assistierten Befruchtung zur Verfügung“, erklärt Dr. Breitbach. Im Fall einer geringen Einschränkung der Spermienqualität können Reproduktionsmediziner die Spermien bei der sogenannten Insemination mit einem Katheter nahe an die Eizelle heranführen. Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation findet die Befruchtung außerhalb des Körpers statt. Dabei finden Eizelle und Spermium im Reagenzglas selbstständig zueinander. Anders bei der sogenannten ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion): Hier injizieren Spezialisten die Spermien direkt in die Eizelle. Somit kann einer Vielzahl der Paare zum ersehnten weiteren Kind verholfen werden.
Mehr Informationen auch im Internet unter Kinderwunschklinik Hannover Bad Münder

Künstliche Befruchtung: Hilft Akupunktur?

Oktober 19, 2008 von jogan

Ob eine Akupunktur-Behandlung die Chancen erhöht, nach einer Reagenzglasbefruchtung ein Kind zur Welt zu bringen, ist bisher nicht eindeutig nachweisbar

Manche Frauen lassen sich während einer künstlichen Befruchtung durch Akupunktur behandeln, um die Erfolgschancen zu verbessern. In einer zusammenfassenden Bewertung mehrerer Studien kommen britische Forscher zu dem Schluss, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft durch Einsatz der Nadeln nicht erhöht. Lediglich auf die Rate der Lebendgeburten lasse sich ein schwacher Effekt nachweisen, schreiben die Forscher in den „Cochrane Reviews“. Zudem hätten die Akupunkteure in den verschiedenen Studien, trotz gleichen Behandlungszieles, ihre Nadeln an unterschiedliche Stellen angesetzt – die Gründe seien unklar.

Es gebe mehrere Theorien darüber, wie die Akupunktur den Erfolg einer künstlichen Befruchtung erhöhen könnte, sagt Ying Cheong von der University of Southampton, einer der Autoren des Reviews. So wäre es möglich, dass die Nadeln die Ausschüttung von Hormonen stimulieren, die eine Einnistung des übertragenen Embryos günstig beeinflussen. Die Analyse von 13 Studien ergab aber nur eine statistisch wenig abgesicherte erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Schwangerschaft, wenn die Akupunktur am Tag des Embryotransfers durchgeführt wurde. Das könnte auf einen Placeboeffekt oder die geringen Fallzahlen zurückzuführen sein. Erfolgte die Behandlung später oder bereits am Tag der Eientnahme, ließ sich gar kein Effekt mehr feststellen. Die bisher vorliegenden Daten, so Cheong, reichten für ein abschließendes Urteil nicht aus.

Mehrlingsgeburten häufiger

Juli 15, 2008 von jogan

 

Mehrlingsschwangerschaften nehmen zu und sind bedingt durch einen zunehmenden Trend, Kinderwunschbehandlungen in Anspruch zu nehmen, wie die FAZ aktuell berichtet:

Der Trend wird bei Stars besonders sichtbar – betrifft aber auch viele Normalsterbliche. Die Zwillingsrate ist in den Vereinigten Staaten seit 1980 um 70 Prozent gestiegen. Zurzeit kommen auf 1000 Geburten 32 Zwillingspaare. In Deutschland lag die Rate der Zwillingsgeburten nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst stabil bei neun bis elf pro 1000 Geburten. Erst seit Ende der Achtziger erhöht sie sich stetig. Zur Zeit bringen von 1000 Schwangeren 16 ein Zwillingspaar zur Welt. Und Thomas Katzorke, Leiter des Zentrums für Reproduktionsmedizin in Essen, kennt den Grund dafür: „Das ist eindeutig ein Effekt der Fruchtbarkeitsbehandlungen, die man ab etwa 1985 eingesetzt hat.“

Mehrlingsgeburten: Doppelt im Rampenlicht – Gesundheit – Gesellschaft – FAZ.NET

Kinder bekommen Allergien vererbt

November 24, 2007 von jogan
Wissenschaftler raten Frauen mit Kinderwunsch, sich frühzeitig gegen Allergien desensibilisieren zu lassen. Ansonsten bestehe das Risiko, die Empfänglichkeit für diese Erkrankungen auf ihre Kinder zu übertragen. „Wenn Frauen während der Schwangerschaft an allergischen Reaktionen leiden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eine Allergie entwickelt“, sagte Udo Markert, Leiter des Plazenta-Labors der Frauenklinik an der Universität Jena in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. „Eine Desensibilisierung vor der Schwangerschaft ist zwar keine Gewähr, verringert aber das Risiko einer späteren Allergie des Kindes.“ Da es einige Zeit dauere, bis die Desensibilisierung wirke, müsse damit so früh wie möglich begonnen werden.

Keine Missbildungen durch ICSI-Behandlung

Oktober 6, 2007 von jogan

Der Anteil schwerer Fehlbildungen betrug bei den mit ICSI gezeugten Kindern etwas über 7 Prozent und lag damit etwa 20 Prozent höher als bei den spontan gezeugten Kindern mit 6 Prozent schweren Fehlbildungen. Anders ausgedrückt: Jedes 15. Kind aus einer spontanen Zeugung und jedes 12. Kind nach ICSI hat eine Fehlbildung. „Diesen Unterschied sehen wir auch bei Kindern, die mit Hilfe einer IVF gezeugt wurden“, sagte Professor Michael Ludwig auf dem Deutschen Urologen-Kongress  in Berlin.

In der Studie wurde die Gesundheit von 3000 Kindern, die aus Schwangerschaften nach ICSI geboren wurden, mit dem Zustand von 8000 Kindern verglichen, die spontan gezeugt wurden.

Das etwas höhere Risiko von Fehlbildungen habe wahrscheinlich nichts mit der Technik der beiden Verfahren IVF beziehungsweise ICSI zu tun, so der Reproduktionsmediziner. Das erhöhte Risiko liege wohl eher darin begründet, dass eine eingeschränkte Fertilität schon von sich aus eine erhöhte Fehlbildungsrate der Kinder zur Folge habe. „Wir wissen, dass auch Kinder von Paaren, die länger als zwölf Monate erfolglos versucht haben, ein Kind zu bekommen, eine erhöhte Fehlbildungsrate haben, wenn der Kinderwunsch dann schließlich in Erfüllung geht“, so Ludwig.

Insgesamt sei die ICSI eine sehr gute Therapieoption bei männlicher Subfertilität. Sie sei allerdings nicht besser als die konventionelle IVF, auch wenn mitunter das Gegenteil behauptet werde. Den betreffenden Paaren sollte auf jeden Fall klar gemacht werden, dass auch eine erfolglose ICSI oder IVF nicht bedeutet, dass überhaupt keine Chance auf ein Kind besteht: „Wir wissen mittlerweile, dass 10 bis 15 Prozent der Paare in den fünf Jahren nach einer frustranen ICSI doch noch ein Kind bekommen“, so Ludwig.

Jennifer Lopez schwanger durch künstliche Befruchtung

September 23, 2007 von jogan

Sängerin Jennifer Lopez ist im dritten Monat schwanger, der Vater ist Marc Anthony. Insiderberichten zufolge war eine Schwangerschaft nur durch eine künstliche Befruchtung möglich. Die Geburt wird im Frühjahr kommenden Jahres erwartet. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die 38-Jährige Zwillinge zur Welt bringen könnte.

Der Zeitschrift „In Touch“ zufolge war Jennifer Lopez bei dem Gynäkologen und Fruchtbarkeitsspezialisten Dr. Robert Katz in Beverly Hills. Da es dem Paar nach zwei Jahren nicht gelungen ist, ein Kind zu zeugen, hätten sie sich für eine künstliche Befruchtung entschieden, wird ein Insider zitiert. Bei einer Ultraschalluntersuchung am 12. September in New York sei dann festgestellt worden, dass Jennifer Lopez in der zwölften Woche schwanger ist.

Möglicherweise erwartet das Latino-Paar sogar Zwillinge. „Der Doktor konnte nicht genau feststellen, ob es ein oder zwei Babys sind“, so der Insider. Ziemlich merkwürdig, vielleicht hätte er einen Ultraschall verwenden sollen

Nicht verheiratet: Künstliche Befruchtung steuerlich absetzbar

September 5, 2007 von jogan
Auch unverheiratete Frauen können die Ausgaben für eine künstliche Befruchtung mit dem Samen ihres Partners als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Empfängnisunfähigkeit einer Frau unabhängig von ihrem Familienstand eine Krankheit sei und rückte damit von seiner bisherigen Position ab.
Bisher hatte das höchste deutsche Steuergericht die Kosten für eine Befruchtung bei unverheirateten Frauen auch dann nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt, wenn sie in einer festen Partnerschaft lebten.  
(Aktenzeichen: Bundesfinanzhof III R 47/05)
 

Gehärtete Fette machen unfruchtbar

August 29, 2007 von jogan
  1. Trans-Fettsäuren hemmen die Fruchtbarkeit
    Ein Forscherteam in Harvard hat kürzlich einen Zusammenhang zwischen der Art der Fette in der Ernährung und dem Risiko festgestellt, ungewollt kinderlos zu bleiben. Die Wissenschaftler zeigten, dass gehärtete Fette die weibliche Fruchtbarkeit hemmen können. Diese Moleküle kommen in der Natur nicht vor, sondern finden sich als Bestandteil gehärteter Fette überwiegend in einigen industriell verarbeiteten Lebensmitteln wie z. B. Toastbrot oder Schokoriegeln.
  2. Ungesättigte Pflanzenöle können fruchtbar machen
    Steigt der Anteil dieser Fette an der Ernährung um nur zwei Prozent, so verdoppelt sich das Risiko der ungewollten Kinderlosigkeit. Ein höherer Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, wie sie z. B. in vielen Pflanzenölen und Seefisch enthalten sind, erhöht dagegen die Chance, schwanger zu werden – besonders wenn die Betroffenen gleichzeitig optimal mit Eisen versorgt sind.
  3. Fette regulieren den Hormonhaushalt
    Grund ist die unterschiedliche Wirkung der beiden Fettsäuretypen auf ein Molekül, das als Sensor und Regulator für den Fettstoffwechsel wirkt und so indirekt den Hormonhaushalt entscheidend beeinflussen kann. Während mehrfach ungesättigte Fettsäuren das Molekül aktivieren und damit eine für Eisprung und erfolgreiche Befruchtung günstigere Hormonsituation sicherstellen, ist bei Trans-Fettsäuren das Gegenteil der Fall.
  4. Gehärtete Fette sind auch schlecht für das Ungeborene
    Frauen mit Kinderwunsch sollten gehärtete Fette also auf jeden Fall zugunsten ihrer natürlich vorkommenden Verwandten meiden, zumal mehrfach ungesättigte Fettsäuren auch für die weitere Entwicklung des Ungeborenen eine wichtige Rolle spielen. Da gehärtete Fette auf der Verpackung deklariert werden müssen, ist das zumindest bei abgepackten Lebensmitteln recht einfach möglich.

Via Kinderwunsch-News

Fruchtbare Hessen

August 23, 2007 von jogan

„Kommen Sie am 23. August, aber bleiben Sie zu Hause!“ Das ist das Motto für den völlig bescheuerten Weltrekord-Versuch von HIT RADIO FFH: Der hessische Privatsender sucht 1000 Paare, die 1000 Babys für Hessen in der „Nacht der Nächte“ zeugen. Mehr als 700 haben sich schon bei FFH angemeldet. Und bekommen im Programm von FFH Tipps und Geschichten rund ums Schwangerwerden. Die Hörer erzählen, an welchen Orten, sie ihr Kind gezeugt haben („im Kino“, „am Strand“, „im 3er BMW“), Mode-Designerin Simone Plitzko verrät die richtige Anmach-Kleidung, FFH-Astrologin Simone Peiter, wie die FFH-Babys werden und vieles mehr.

Der Geburtstermin für die 1000 neuen Hessen liegt zwischen dem 15. und 30. Mai 2008. FFH-Astrologin Simone Peiter über die Eigenschaften der im Tierkreiszeichen „Stier“ geborenen: „Als Babys sind sie so kuschelig, es sind die Kleinen, die einem am Bein kleben, ganz liebe. Stiere sind realistisch, haben Köpfchen, sind naturverbunden und feinfühlig.“

Keine Giftpfeile im Schlafzimmer

Feng Shui-Beraterin Annette Pascoe aus Gießen verriet im FFH-Interview, wie das Liebesnest aussehen sollte, damit’s in der Kiste rappelt: „Ecken dürfen nicht aufs Bett zeigen, alles sollte abgerundet oder abgehängt sein, damit keine Giftpfeile auf einen zeigen. Das Schlafzimmer sollte hell und freundlich sein und vor allem gut gelüftet. Ein Bild des Paares sollte am Bett stehen und das Bett sollte in Himmelsrichtung Westen aufgestellt sein, um zu signalisieren: ,Ja, ich möchte Kindern haben’.“ Bei Frau Pascoe hat das funktioniert – sie ist schwanger…

Mogelpackung und witzige Unterhose out

Mode-Designerin Simone Plitzko aus Frankfurt im FFH-Interview über antörnende Kleidung: „Für Frauen gilt, sich nicht zu glitzerig oder ökomäßig anzuziehen: Die richtige Mischung macht’s. Nicht zu bauch- und rückenfrei, der Rock nicht zu kurz, sondern lieber eine coole Jeans und ein tolles Oberteil, den Akzent mit einem Teil setzen. Mit dem ,kleinen Schwarzen’ geht frau auf Nummer sicher, die Farbe Rot steht nicht jeder Frau. Ich empfehle eher etwas champagner- oder goldfarbenes, auch zartes Rosé – das sieht sehr elegant aus, darauf fahren Männer ab. Mogelpackungen sind der Mega-Abtörner, furchtbar, wenn Silkon-Pads rausfallen! Da denkt der arme Mann doch, ,was habe ich da im Bett?’. Männer sollten nicht so spießig rumlaufen – besser ein elegantes Polo statt Anzug und Krawatte.“ Zum Thema Unterhosen bei Männern sagte Simone Plitzko: „Die witzigen gehen gar nicht! Elefanten oder Spermien drauf – furchtbar. Feinripp-Unterhosen sind männlich, sexy, cool.“ Über den richtigen Duft: „Das Parfum der Männer sollte nicht zu scharf sein und Frauen am besten nach Vanille duften – da denken Männer: ,in die ich will reinbeißen’.“

Zyklus, Hochzeitstag, „ran’ an die Mütter!“

Im Programm und auf der Internetseite www.FFH.de (hier eine Auswahl auch aus Ihrem Beritt) verraten die FFH-Hörer, warum sie am 23. August mitmachen:

Man kann auch etwas gewinnen

Falls die Motivation fehlt:
FFH stellt im Programm und auf www.FFH.de Paare vor, verlost romantische Love-Suites in „Maritim Hotels“ für diese Nacht inklusive Candle-Light-Dinner und Liebescocktail.